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Laufen:
(USH BANDITS)

Marathon mit künstlicher Hüfte: Stefan Bader, ein unvernünftiges, aber wichtiges Vorbild!

 
Stefan Bader, bereits in den 80ern mit künstlicher Hüfte ausgestattet, begibt sich erneut an einen Marathonstart.

Mit knapp 18 Jahren begann das Dilemma. Stefan Bader, aussichtsreicher Fussballer, Mittelfeldpieler, aber auch sehr begabt als Torhüter rettete seinem Team den Sieg und büßte dies durch die Kollision mit dem Pfosten. Danach war alles nicht mehr so, wie es einmal war.

Ein künstliches Hüftgelenk war die Folge. Dennoch, Stefan Bader wollte nichts von Krücken und Rollstuhl wissen und kämpfte sich wieder heran. Fussball auf nicht-professionellem Niveau war wieder möglich und Tennis!

Doch Stefan Bader wollte mehr. Ärzte, Therapeuten und alle Fachleute rieten ihm von einem Start beim Marathon ab. Jedoch, wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Stefan Bader trainierte eisern.

Trotz Sturz zu Beginn des Marathons, welcher bereits das Ende hätte bedeuten können, finishte Stefan Bader, trotz Hüft-Handicap, unter 4 Stunden.

Jetzt, weitere 5 Jahre später, will Stefan Bader im Alter von 42 Jahren erneut mit gleichem Hüftgelenk die Herausforderung Marathon bestehen und ein weiteres kleines Wunder Wirklichkeit werden lassen.

Stefan Bader ist unvernünftig! Er dürfte sich sowas niemals antun und froh sein, überhaupt laufen zu können.

Er ist aber vor allem ein potentielles, positives Vorbild für alle, die sich NICHT mit kleinen oder größeren Wehwehchen hinsetzen und träge werden und dies als Entschuldigung sehen. In welchem Alter, mit welcher Krankheit auch immer.

Bleiben Sie aktiv. Immer!

Stefan Bader lebt es:

Interessen: Laufen, Marathon, Fußball, Tennis, Skifahren, Spanisch, Thailändisch, Pokern

Organisationen: Fußball Seniorenleiter (A und C-Mannschaften), Tennis On/Off-Kindertrainer (nur Schnuppertraining)


Autor: olru
Artikel vom 10.08.2009, 01:22 Uhr

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