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Handball:
(Interessantes vom Handballsport)

2 x 440 km für 2 Punkte

Trainer Röder und Manager Werft sind sich einig, die Punkte wollen wir haben, dann ist der Klassenerhalt unter Dach und Fach und man kann entspannter in die letzten Gespräche für die neue Saison gehen.

Magdeburg 09.03.2007

Wenn die Zweitliga-Handballerinnen des HSC 2000 morgen um 16. 15 Uhr in der Holmberghalle in Harrislee beim gastgebenden TSV Harrislee auflaufen, liegen 440 Kilometer Busfahrt hinter und noch einmal vor ihnen. Schon aus diesem Grund möchten die Elbestädterinnen möglichst beide Punkte von der dänischen Grenze mitnehmen.

Fest steht wohl, das wenn die Bandits gewinnen, sie endgültig alle Abstiegssorgen los sind, sie würden den TSV Harrislee ( 6. / Platz / 21 : 9 Punkte ) in der Tabelle sogar überholen. " Wir haben die Chance zu gewinnen.
Allerdings kann das Spiel nur über die Deckung gewonnen werden, denn der TSV-Angriff ist wuchtig und schnell ", bereitete HSC-Trainer Helmut Röder seine Schützlinge gestern Abend bei der Mannschaftsbesprechung auf die kommende Aufgabe vor.

Der HSC 2000 wird ohne die verhinderte Christin Wesemeyer antreten, dafür rückt die 19-jährige Kreisspielerin Stefanie Pruß in den Kader, die in der kommenden Saison ohnehin in der Ersten spielen soll. Ansonsten setzt Röder auch diesmal wieder auf das Teamwork der gesamten Mannschaft.

Derweil laufen die Planungen beim HSC 2000 für die neue Saison auf Hochtouren, „wir planen für die zweite Liga“ so Manager Werft der nicht nur von Trainer Röder begeistert ist „Wir sind ein gutes Team“ sondern auch an das Team glaubt.

Es passiert was beim HSC und wir werden in der neuen Saison ein schlagkräftiges Team auf die Platte schicken, in Kürze wird der pfiffige Manager ein neues Marketingkonzept vorstellen, das auch für den gesamten Frauenhandball interessant sein könnte, denn es wird Zeit das auch in Deutschland der Frauenhandball Anerkennung findet, so Werft weiter. Viel verraten will Werft noch nicht, nur soviel, in Zukunft spielen „Frauen für Frauen“ zumindest beim HSC 2000.

Werft kommt übrigens entspannter in Harrislee an, lebt er doch trotz seines Engagements in Magdeburg in Schleswig - Holstein in der Nähe von Plön. Nützen wird es dem HSC nichts, denn auflaufen wird er wohl nicht.............


Autor: anwe
Artikel vom 09.03.2007, 20:35 Uhr

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