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Basketball:
(München Basket e.V.)

München Basket

 
Frisch gestärkt von dem sensationellen 110:109-Sieg beim Tabellenführer TB Weiden erwarten die Basketballer von KICKZ München Basket am kommenden Samstag, 19.30 Uhr, in der Sporthalle an der Dachauerstrasse den Drittletzten TSV Breitengüssbach. „Ich bin überzeugt, dieser Erfolg in Weiden, vor allem wie er zustande gekommen ist, gibt meinen Spielern viel Selbstvertrauen, das lange anhalten kann“, ist Coach Christian Bauer überzeugt. Auch KICKZ-Präsident Janos Belik war von der Mannschaft begeistert. „Ersatzgeschwächt so einen Rückstand beim Tabellenführer aufzuholen ist fast schon unvorstellbar. Ich habe so etwas noch selten erlebt.“ Er hofft jetzt, dass die Mannschaft das Momentum des grandiosen Sieges lange nutzen kann. Alles andere als ein Sieg gegen den Drittletzten wäre deshalb für ihn eine Enttäuschung.

Der Sieg in Weiden kann laut Bauer nicht hoch genug bewertet werden. Schliesslich musste das Team zwei unnötige Niederlagen gegen Dachau und Heuchelhof verkraften und auch noch ohne den verletzten Emir Mujkic sowie die erkrankten Marco Schmidt und Sebastian Dreisch antreten. Bis zur 26. Minute sah es nach einem klaren Erfolg für die Weidener aus (83:63). Vor allem die beiden Amerikaner Wes Careuthers und Bill Hill (24 Punkte) als auch der baumlange tschechische Center Kovanda (21 Punkte) waren nicht zu stoppen. Dann aber ging ein Ruck durch die KICKZ-Mannschaft. Angeführt von Justus Hammer (31 Punkte), den überragenden Matthias Tschunko (28 Punkte), Marco Hoffmann (17 Punkte) und in den Schlussphase grossartig auftrumpfenden Solomon Winterl (15 seiner 18 Punkte erzielte er in den letzten sechs Minuten), holte sie Punkt um Punkt auf. 1,2 Sekunden vor Schluss stellte Tschunko beim Stand von 109:109 mit einem verwandelten Freiwurf den KICKZ-Sieg sicher. Damit hat sich das Team von Coach Bauer endgültig zum Trauma für den TB Weiden entwickelt. „Schon seit drei Jahren zog Weiden gegen uns in der Schlussphase immer den Kürzeren“, zieht Bauer die Statistik zu Rate.

Bauer und Belik sind nun gespannt, wie sich der unerwartete Triumph auf das Spiel gegen Breitengüßbach auswirkt. Die Gäste sind die grossen Unberechenbaren in der Regionalliga. „Man weiss nie mit welcher Mannschaft sie antreten werden“, so Belik. Falls der Terminplan es zulässt, kann sie auf Spieler der ersten Mannschaft zurückgreifen, die in der 2. Bundesliga spielt. Allerdings ist es am Samstag eher unwahrscheinlich, weil das Zweitligateam beinahe zeitgleich antreten muss. Die Zeichen stehen also günstig für das KICKZ-Team, sich nach einer kurzen Verabschiedung wieder in der Spitzengruppe der Regionalliga festzusetzen.


Original-Pressemitteilung
Artikel vom 11.11.2004, 11:16 Uhr

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