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Basketball:
(München Basket e.V.)

Derby: KICKZ München gegen Dachau seit Jahren ein heisser Kampf

 
Ein Knüller erwartet die Basketball-Fans am kommenden Samstag, 19.30 Uhr in der Halle an der Dachauerstrasse 98, wenn KICKZ München Basket den Dauerrivalen TSV Dachau empfängt. „Dieses Spiel kann man wegen der Nähe der beiden Städte und der Rivalität getrost Lokalderby nennen“, sagt KICKZ-Präsident Janos Belik. „Hoffentlich bekommt unsere Mannschaft die Unterstützung von seinen Fans sonst sind die Dachauer Zuschauer in der Überzahl.“ In der vergangenen Saison musste KICKZ gegen Dachau seine Heimpartie abgeben, holte dann aber die Punkte in der Nachbarstadt. „Im Schlussspurt konnten wir sie in der Tabelle gerade noch überholen“, erinnert Belik. Die Gäste liegen mit 4:4 Punkten zwei Punkte hinter dem KICKZ-Team, das sich nach dem tollen 96:80-Erfolg am vergangenen Samstag in Freising auf den dritten Tabellenplatz vorgeschoben hat. Coach Christian Bauer kann der Begegnung gegen Dachau in aller Ruhe entgegensehen. Auch ersatzgeschwächt präsentiert sich derzeit sein Team voller Harmonie und Selbstbewusstsein. „Gegen Freising zeigte es wieder eine ausgesprochen geschlossene Mannschaftsleistung“, lobte er. Mit nur sieben Spielern waren KICKZ angereist. Ingo Schwarz fehlte noch wegen seines Bänderrisses und Max Oedekoven hatte die Grippe erwischt. Und trotzdem beherrschten die Münchner die mit grossen Hoffnungen in die Saison gestarteten Freisinger klar. Nicht weniger als fünf Spieler punkteten zweistellig: Justus Hammer (26), Florian Steinert (18), Emir Mujkic, Solomon Winterl (je 16) und Mathias Tschunko (11) .

Hocherfreut war Coach Bauer von der Leistungssteigerung von Jungstar Steinert. „Es war schon toll wie frech Florian agierte“, meinte er. Vor allem in der Schlussphase, als der 21-Jährige zwei Dreier versenkte und bei allen acht Freiwurfversuchen erfolgreich war. Er verhinderte ein Herankommen der verzweifelt bemühten Gastgeber. Und dennoch hätte der Sieg noch klarer ausfallen können. Wenn, ja wenn die Münchner ihre Freiwürfe besser verwandelt hätten. Nicht weniger als 19 der 52 Versuche gingen daneben. „Das kann in engen Partien spielentscheidend sein“, warnt Belik.


Original-Pressemitteilung
Artikel vom 15.10.2004, 10:59 Uhr

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