Artikelausdruck von Freestyle Amberg


Basketball:
(München Basket e.V.)

KICKZ München Basket: Noch eine harte Nuss vor dem Spitzenknüller

Basketball, Damen, 2. Bundesliga Süd: Die beiden letzten Heimspiele in der Sporthalle an der Dachauerstraße 98 haben es in sich. Bevor es am 28. Februar gegen Ludwigsburg zum absoluten Saisonhöhepunkt kommt, müssen die Basketballerinnen von KICKZ München Basket noch eine harte Nuss knacken. Am Samstag, 14. Februar, 16:30 Uhr, empfangen sie den starken Tabellensiebten ChemCats Chemnitz (20:16 Punkte), die am vergangenen Wochenende den TV Seitz Langen eindrucksvoll in die Schranken verweisen konnten (98:69).

Weniger deutlich viel der Sieg von KICKZ gegen den Tabellenvorletzten TV Hofheim aus (91:77). Aber bereits zur Halbzeit war alles klar. 53:27 führten sie bereits und Coach Gojko Stojisavljevic hatte sogar etwas Verständnis für das Nachlassen in der zweiten Halbzeit. „ Wir hatten in der ersten Hälfte ein Traumspiel hingelegt, da ist es fast natürlich, wenn gegen einen schwachen Gegner der Schlendrian einzieht“, sagte er. „Aber der Sieg war nie in Gefahr.“ Beste Akteure bei den KICKZ-Damen waren wieder einmal die beiden Centerinnen Evelyn Walters (23 Punkte) und Jadranka Mladan (21 Punkte). Gute Unterstützung kam von aussen. Zdenka Ilic kam auf 17 und Ina Schwabenland auf 15 Punkte.

Mit Freuden wurde bei KICKZ die klare Niederlage des Tabellendritten Leimen in Ludwigsburg aufgenommen (49:71). Leimen liegt nun zwei Punkte hinter den Münchnerinnen und dürften im Rennen um Platz eins und zwei keine Rolle mehr spielen. Voraussetzung ist allerdings ein Sieg gegen Chemnitz. Die Erinnerungen an dieses Team sind alles andere als gut. Die KICKZ-Damen wurden in Chemnitz am 15. November vergangenen Jahres regelrecht vorgeführt. „Das war eine bittere Lektion für uns“, erinnert sich KICKZ-Präsident Janos Belik an die 49:85-Schlappe. Es war die höchste Saisonniederlage der Münchnerinnen und Belik kann sich gar nicht erinnern, wann das Team in den vergangenen Jahren einmal so hoch verloren hatte. „Chemnitz ist ein junges, hungriges Team, das sich im Laufe der Saison super entwickelt hat“, warnt er.

Auch Stojisavlievic ist vorgewarnt: „Wir werden die ChemCats auf keinen Fall unterschätzen.“ Doch seinem Team mangele es keineswegs an Motivation, meint er. Schliesslich habe sein Team die Chance auf Platz 1 nach der Hauptrunde.


Original-Pressemitteilung
Artikel vom 12.02.2004, 16:49 Uhr

© www.freestyle24.de 1995-2003