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Handball:
(Freundeskreis des Deutschen Handballs e.V.)

Die Tormaschine rollt weiter: Junioren mit 48 WM-Treffern gegen Südkorea

 
51 Treffer am Donnerstag gegen Chile, einen Tag später 48 Tore gegen Südkorea: Die deutschen Junioren entpuppen sich bei der U21-Weltmeisterschaft in Algerien als wahre Tormaschine. Mit dem 48:33 (25:13)-Erfolg gegen die Asiaten feierte die Mannschaft des Trainerduos Erik Wudtke/Klaus-Dieter Petersen am Freitag den dritten Sieg im dritten WM-Spiel und steht mit dem Optimum von 6:0 Punkten kurz vor dem vorzeitigen Achtelfinaleinzug. Beste Werfer gegen die weiter punktlosen Koreaner, die zuvor gegen Norwegen und die Färöer Inseln verloren hatten, waren Lukas Mertens und Franz Semper mit je neun Treffern. Björn Zintel traf acht Mal.

Den Ruhetag am Samstag haben sich die DHB-Junioren redlich verdient, in den letzten beiden Vorrundenpartien warten skandinavische Gegner: Am Sonntag (19 Uhr deutscher Zeit) geht es gegen die Färöer Inseln, die bei ihrem WM-Debüt gegen Chile und Korea gewonnen hatten, und am Montag gegen die ebenfalls noch verlustpunktfreien Norwegen (21 Uhr). Zu beiden Partien bietet die IHF einen Livestream an unter https://www.youtube.com/channel/UCVje4im7SbBAPA6kY_uoWjA/live

Bis zum 10:8 in der 14. Spielminute hielten die Koreaner am Freitag in Algier wacker mit, dann zeigte die deutsche Mannschaft genau die Stärken, die auch gegen Chile (51:25) Schlüssel zum klaren Sieg waren: eine gegen die flinken Asiaten kraftvoll zupackende Defensive und viele Gegenstöße. Innerhalb von fünf Minuten setzte sich der Vize-Europameister des Jahres 2016 auf 17:11 ab, zur Pause war die Messe beim 25:13 bereits gelesen.

„Wir waren hervorragend auf die koreanischen Abwehrsysteme – bis hin zu einer 3:3-Deckung – vorbereitet. Wir haben anfangs unsere Aufgabe im Angriff gut gelöst, auch unsere Abwehr mit Torwart Joel Birlehm stand sehr gut – und das Halbzeitergebnis spiegelte dann auch die Kräfteverhältnisse wieder. Wir sind natürlich super-happy nach drei Siegen“, sagte Wudtke.

Die zweite Hälfte wurde dann die große Show von Lukas Mertens, der sieben seiner neun Treffer nach dem Wechsel erzielte. Allerdings fand der DHB-Trainer, dass „wir uns zu sehr aufs Torewerfen konzentriert haben und dabei ein paar Gegentore zu viel kassiert haben. Ab morgen liegt unser Fokus wieder auf mehr Defensivarbeit“.

Vor den Färöer hat Wudtke Respekt: „Sie spielen typisch skandinavisch, mit viel Kampf und Leidenschaft. Das wird uns eine interessante Aufgabe, weil die Färöer auf jeden Fall dagegenhalten werden. Um unser Ziel, den Gruppensieg, zu erreichen, müssen wir am Sonntag allerdings gewinnen.“

(Quelle und mehr unter www.dhb.de)


Autor: heop
Artikel vom 22.07.2017, 08:45 Uhr

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