Artikelausdruck von Freestyle Amberg


Volleyball:
(ASV 1976 Rauschenberg)

Frauenmannschaft des ASV Rauschenberg ist Kreisligameister

 
Eigentlich waren alle Spielerinnen für den entscheidenden Spieltag spielerisch und taktisch bestens vorbereitet worden. Im Vorfeld war klar, dass man ohne zwei Stammkräfte auskommen musste.

Nach dem kollektiven Blackout beim Spiel in Stadtallendorf, konnte am darauffolgenden Spieltag, mit einem Sieg gegen Blau-Gelb in Marburg III, bereits wieder eine deutliche Aufwärtstendenz festgestellt werden.

Doch die Sorgenfalten des Trainers wurden mit eintreffen seiner Mannschaft zu den letzten Heimspielen immer größer. Eine Spielerin nach Unfall leicht humpelnd am Knie lädiert (hatte vorher auch nicht trainieren können), eine weitere mit Wadenverletzung. Und zu allem Überfluss konnte eine Dritte mit Sehnenproblemen am Handgelenk keinen Ball pritschen. Na prima.

Das wichtige Spiel gegen den VfL Marburg IV verlief nach dem üblichen Anfangsabtasten doch sehr einseitig. Marburg kam mit den Aufschlagkrachern der Einheimischen überhaupt nicht zurecht und letztlich nur auf 10 Satzpunkte.

Was nach solch hohen Satzgewinnen üblicherweise folgt, war auch diesmal so. Marburg erwies sich in ihrem besten Satz als gleichwertiger Gegner, auch weil Aufschlags- und Angriffsqualität der Gastgeberinnen nachließen. Erst nach dem 16:16 Zwischenstand gelang es Rauschenberg sich abzusetzen und mit 25:21 den Satz zu beenden. Das war es dann auch.

In Abschnitt 3 nur noch wenig Gegenwehr der Gäste, die sich mehr oder minder kampflos mit 25:13 in die Niederlage ergaben. Mit dem 7. Saisonerfolg war die Meisterschaft der Kreisliga Marburg bereits perfekt.

Aber, da war dann noch das prestigeträchtige Spiel gegen die Stadtallendorfer Eintracht, der man in der Vorsaison die Meisterschaft nur einen Satz überlassen musste.
Nach einer kleinen Verschnaufpause in Satz 1, der mit 25:16 überlegen an die Industriestädterinnen ging, war der Kampfgeist wieder da. Spannend und hoch dramatisch der 2. Durchgang, der nach Satzbällen für beide Teams erst in der Verlängerung mit 30:28 für Rauschenberg endete. Das Spiel kippte danach zu Gunsten der Einheimischen die mit 25:16 und 25:21 nun nichts mehr anbrennen ließen. Erst jetzt folgte ein entspannendes, kleines Freudentänzchen auf dem Spielfeld.

In der Meistermannschaft des ASV spielten: Sarah Greib, Cornelia Grimm, Larissa Hahn, Beyza Koc (alle 9 Einsätze), Hanna Trier (8), Victoria Limper (7), Fatlinda Avdija und Yvonne Immel (je 4), sowie Caroline Muhm (3).

H.-D. Henkel


Autor: hehe
Artikel vom 05.05.2017, 17:56 Uhr

© www.freestyle24.de 1995-2003