Artikelausdruck von Freestyle Amberg


Ju-Jutsu:
(Interessengemeinschaft für Selbstverteidigung an der St. Ludgeri-Kirche)

Gelsenkirchener Budo-Seminar

 
Das gemeinsames Budo-Training mit den Judoka des TVE BISMARCK 01 E.V. unter Leitung von Jürgen Schulz, Sensei und Jörg Buck, Sempei und dem Turner-Club Gelsenkirchen 1874 e.V. Abteilung Karate unter der Leitung von Olaf Meulenberg, Sensei hatte die Zielsetzung gemeinsame oder sich ergänzende Sichtweisen der Selbstverteidigung zu erarbeiten. Zusätzlich waren Andreas Prang, Sensei vom SV Horst-Emscher 08 und Hermann Harms, Hanshi von der Jutsu-Akademie-Harms auf der Matte. Alle Lehrer kennen sich seit vielen Jahren, betreiben zwar verschiedene Budodisziplinen sind aber immer offen für alle Dinge im Budo. Trotzdem der heimische Fußballclub ein Heimspiel hatte und das Wetter überraschenderweise freundlich war, war die Tatami gut gefüllt. Es herrschte eine sehr angenehme Stimmung im Dojo und es wurde emsig geworfen, geblockt, geschlagen und gehebelt. Clubdenken, Hinterhofpolitik und sich mit aller Macht abgrenzen und abschotten wollen sind Störfaktoren im Budo und gehören nicht hier hin. Die Gelsenkirchener Budolehrer wollen Gedanken- und Technikenaustausch fördern. Das Beharren auf die eigene Unfehlbarkeit und den Schülern die Sicht auf andere gute Techniken zu verwehren widerspricht den Gedanken von Bildung, Demokratie und Sport.Gute Lehrer weisen ihre Schüler einen guten Weg in eine moderne Welt und lehren trotzdem die unveränderlichen Grundwerte und Prinzipien. Diese Trainingsserie soll die Weiterbildung von Kampfkünstlern und Kampfsportler in Gelsenkirchen fördern und die Freundschaften unter allen Budoka erweitern und vertiefen. Das schönste beim Budo ist das gelebte „WIR“.


Autor: heha
Artikel vom 02.02.2015, 18:46 Uhr

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