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Prellball:
(VFL Oldenburg)

Bericht zu den niedersächsischen Landesmeisterschaften 2005

 
Barsinghausen war am vergangenen Wochenende (29./30.01.) einmal mehr Austragungsort der niedersächsischen Landesmeisterschaften. Da es noch am Vortage geschneit hatte und auch der Sonntag Morgen nicht unbedingt nach freien Straßen aussah, ging es bereits um 7:00 Uhr früh von Oldenburg aus los - zum Glück alles ohne Rutschpartie.

Drei Mannschaften des VFL hatten sich für diese Titelkämpfe qualifiziert und alle drei durften auch noch am selben Tag antreten. Zusammen mit dem ausrichtenden TSV Kirchdorf stellte der VFL somit den größten Anteil an diesem Sonntag und so kam schon beim Einlauf zur Begrüßung richtig Freude auf. Und auch während der Spiele blieb diese Freude bei allen drei Mannschaften zum größten Teil erhalten - später beim Versuch zu duschen, sollte uns dieser Spaß aber noch vergehen (Wer da war, weiß warum!!!)

Fangen wir mit dem mit Abstand erfreulichsten Ergebnis an: Unsere Männer-60 in der Besetzung Christian Obst, Günther Frers, Klaus Wiechmann und Detlef Sill konnten ihren Titel mal wieder verteidigen. Dummerweise waren sie hinterher nicht einmal in der Lage zu sagen, der wievielte Titel das überhaupt war. An diese Form von Amnesie könnte ich mich allerdings auch gewöhnen. Schaut man sich die Ergebnisse im Einzelnen an, kommt die Souveränität dieser Truppe erst richtig zum Ausdruck: 38 : 25 gegen den TSV Burgdorf, 39 : 26 gegen den MTV Markoldendorf und 47 : 23 gegen den TV Kleefeld. Lediglich das 38 : 33 gegen den Dauerrivalen vom TSV Riemsloh lässt auf ein wenig Gegenwehr schließen. Viel Erfolg schon mal bei den Norddeutschen.
Nicht ganz soviel Souveränität konnten unsere F-30 Damen ausstrahlen, was aber auch bedingt durch die bereits seit Saisonbeginn anhaltende Dezimierung nicht zu erwarten war. Gegen den direkten Konkurrenten der Frauen-30, den TV Baden, musste man sich leider mit 38 : 43 geschlagen geben, ebenso wie gegen die F-40 des MTV Wohnste (38 : 53). Dafür konnten sich Inge Freese, Anke Höper und Karin Schallhorn aber für die Niederlage gegen den TSV Kirchdorf vom letzten Wochenende revangieren und lieferten beim 44 : 38 eine Partie ohne die üblichen Probleme ab. Ein recht lockeres Spiel gab es dann noch zum Schluß gegen den TUS Lübbow (46 : 28) und am Ende konnte man sich über den Vizemeister und die Qualifikation zur norddeutschen Meisterschaft freuen. Auch hier natürlich: Viel Erfolg.

Nun ja, wer kennt ihn nicht - den olympischen Gedanken, der da heißt: „Dabeisein ist alles". Und nachdem die Männer-30 in der Formation Reinhard Schwarz, Uwe Sander, Cord Fangmann und Detlef Schallhorn ihre Vorrundenspiele absolviert hatten, sah es auch so aus, als wenn nur dieser Gedanke uns an diesem Morgen aus dem Bett getrieben hätte ( 29 : 38 gegen TV Kleefeld, 28 : 47 gegen BffL Salzgitter und eine 24 : 46 Demontage gegen SF Ricklingen).Natürlich sind wir nicht so blauäugig zu glauben, dass wir jemals eine Chance gegen den mehrfachen deutschen Meister Ricklingen hätten, aber ein wenig mehr Gegenwehr........ Und siehe da, beim erneuten Aufeinandertreffen im Halbfinale war plötzlich Feuer drin.Lange Zeit konnten wir recht gut mithalten und die Ricklinger standen mal nicht frierend und lästernd auf dem Platz, sondern mussten schon ein wenig Kampf und Konzentration in die Wagschale werfen. Zum Abpfiff konnten alle die 41 : 50 Niederlage wie einen kleinen Sieg feiern und - es machte Hoffnung auf das Spiel um den dritten Platz. Gegen die Mannschaft von BffL Salzgitter ging es dann ähnlich motiviert weiter - kurz vor Ende der ersten Halbzeit waren wir sogar mit zwei Bällen in Führung gegangen. Doch wieder reichten Kraft und Konzentration leider nicht für 2 x 10 Minuten und so mussten wir uns nach dem 33 : 42 von einem erträumten Platz auf dem Treppchen verabschieden.

(-: Aber wie bereits erwähnt - der Spaß verging uns zum Glück erst unter der Dusche :-)


Autor: desc
Artikel vom 06.02.2005, 17:55 Uhr

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