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Squash:
(Paderborner Squash Club)

PSC Herren reisen optimistisch nach Linz

 
Ein Jahr vorbei ist der größte Triumph in der Vereinsgeschichte des Paderborner Squash Club. Genau vor einem Jahr gewann das Herrenteam des PSC erstmals in der Geschichte den Europapokal der Landesmeister im dänischen Odense durch einen Endspielsieg über die Favoriten der Colets aus London. Nun geht es am kommenden Mittwoch auf die Reise ins österreichische Linz, um dort bei 16 teilnehmenden Mannschaften wieder ein gutes Ergebnis für Paderborn zu erzielen. Leider kommt es in diesem Jahr zu einer Kollision der Termine zwischen dem Europäischen und dem Weltverband, so dass fast gleichzeitig die US Open in Boston ausgetragen werden, eines der höchstdotierten Weltranglistenturniere im Squash. Das bedeutet, dass Peter Nicol und andere Top Stars nicht an der Veranstaltung in Österreich teilnehmen können. Sicherlich eine leichte Schwächung für das PSC Team, das aber ansonsten durch seine Ausgeglichenheit mit zum erweiterten Favoritenkreis zählen sollte. Angeführt wird das Team vom Deutsch-Schweizer Lars Harms, gefolgt von den beiden Brüdern Tim und Ben Garner. Insbesondere Ben Garner hat in den letzten Monaten einen Sprung nach vorne gemacht und belegt z.Zt. in der Weltrangliste einen Platz unter den Top 50. Weiter im Team Stefan Leifels, der Deutsche Nationalspieler und Ranglistenerste, der zuletzt Deutschland bei den Europameisterschaften im Einzel bestens vertrat und erst im Viertelfinale am späteren Sieger Gregory Gaultier aus Frankreich scheiterte. Darüber hinaus im Aufgebot Lars Osthoff, zuletzt erfolgreich beim Deutschen Ranglistenturnier in Straubing, sowie Edgar Schneider, bewährter Nationalspieler in Reihen des PSC. Im Fall der Fälle steht auch Felix Lobert der Mannschaft, die von Delegationsleiter Norman Farthing und Physiotherapeut Guido Krüger nach Linz begleitet wird, zur Verfügung.
Neben dem Paderborner Squash Club als Titelverteidiger hat sich auch der Deutscher Meister Court Wiesel Bonn-Mülheim für die Titelkämpfe qualifiziert und geht u.a. mit Simon Frenz, Oliver Pettke, Oliver Post und den beiden Schweden Forslund und Drakenberg mit einem starken Team ins Rennen. Ebenfalls stark zu beachten der Vorjahreszweite Colets aus London mit den Spitzenspielern Lee Drew und Scott Handley. Darüber hinaus ist aber auch das Team aus Holland von Squash Zwolle zu beachten, in deren Reihen einige namhafte auch internationale Akteure stehen. Ein Wiedersehen gibt es mit Spielertrainer Adrian Davies, der sich mit seinem Heimatverein dem Vale Health and Rackets Club aus Wales für die Titelkämpfe qualifizieren konnte. Weiter dabei Gastgeber Pueblo Linz und der USC Wien-Neudorf, die den österreichischen Verband vertreten. Eine gute Rolle spielen will wieder Skandinavien, die u.a. mit dem Team Göteborg aus Schweden dem Halbfinalisten des Vorjahres Odense SC sowie dem finnischen Meister Espoo SRC an den Start gehen wird. Weiterhin dabei, wie in den letzten Jahren das Team von Fitzwilliam LTC Dublin sowie der befreundete Club des PSC der SR Vaduz aus Lichtenstein. Eine gute Rolle spielen könnte auch der Club Impuls Lifestyle aus Belgien, während die Mannschaften aus Kroatien, Ungarn und Luxemburg eher zu den Außenseitern zählen. Bei den Damen läuft alles auf einen Zweikampf zwischen den Mannschaften aus Bonn-Mülheim und England Pontefract hinaus, zu beachten sind aber auch die Mannschaften aus Holland und Belgien.
Die PSC Delegation wird sich den Schauplatz sehr genau anschauen, entsprechende Gespräche mit den Verantwortlichen führen um sich dann für 2005 zu präparieren, kommt doch dann der Europapokal der Landesmeister nach Paderborn in den Ahorn Sportpark, wo auf einem Glascourt dann die Topspiele stattfinden werden.
Ein Platz unter den ersten Vier, das ist das Ziel der PSC-Herren beim diesjährigen Europapokal der Landesmeister in Österreich.


Original-Pressemitteilung
Artikel vom 15.09.2004, 16:26 Uhr

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