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Rugby: (Eintracht Frankfurt)
Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Frankfurt
 
Interview mit Rico van Wyk

Herr van Wyk, Sie sind neuer Trainer der Eintracht-Rugger. Wie kam es dazu?
Rico van Wyk: In den vergangenen fünf Jahren habe ich in Südafrika und England hauptsächlich Rugby-Jugendmannschaften trainiert. Um neue Erfahrungen sammeln zu können, beschloss ich 2004, in naher Zukunft ein Herrenteam zu übernehmen und dabei internationale Erfahrung zu sammeln. So landete ich letztes Jahr zuerst bei einem Verein in Schweden, der unseren Vertrag leider nicht einhalten konnte. Über mein Stellenangebot in Deutschland kam ich schließlich mit der Eintracht in Kontakt. Wir trafen uns erstmals letzten Sommer, und im Anschluss bot man mir eine Position an, wofür ich sehr dankbar bin.
Wann haben Sie das Team zuerst gesehen, und was ist heute Ihr Eindruck?
Rico van Wyk: Das erste Spiel der SGE-Rugger sah ich im August 2005, als gerade einige wichtige Spieler das Team verlassen hatten und die Trainerstelle vakant wurde. Bis heute ist mein erster Eindruck geblieben, dass die Mannschaft über einen ausgezeichneten Teamgeist verfügt, dass aber an den Spielfähigkeiten noch viel zu arbeiten sein wird.
Welche Ziele haben Sie sich gesetzt, wo sehen sie die Stärken und Schwächen der Mannschaft?
Rico van Wyk: Mein Ziel ist es, eine Mannschaft aufzubauen, die es schafft, 2008 die Zweite Bundesliga aufzusteigen. Es bleiben dafür also noch die aktuelle Rückrunde und zwei Saisons in der Regionalliga. Das halte ich für realistisch. Die Stärke des Teams liegt in der positiven Einstellung der Spieler zu ihrem Sport und untereinander – das ist wie eine kleine Rugby-Familie, was man nicht überall findet. Die größte Schwäche ist ohne Zweifel die dünne Spielerdecke. Wir sind momentan dabei, neue aktive Spieler zu gewinnen. Jeder, der Interesse an Rugby hat, ist uns willkommen. Wir werden das systematisch aufbauen.
Wird Ihnen Jan-Henrik Volkmann, der seit Sommer als Spielertrainer fungiert, assistieren?
Rico van Wyk: „Higgi“ hat in den letzten Monaten hervorragende Arbeit geleistet. Für ihn wird ab sofort das Spielen Vorrang haben. Aber ich werde natürlich auf seine Erfahrungen zurückgreifen, wenn es sich anbietet.
Wie läuft die Zusammenarbeit mit dem Abteilungsvorstand und dem Hauptverein?
Rico van Wyk: Bis jetzt läuft alles wie am Schnürchen. Jeder hat mir das Gefühl gegeben, sehr willkommen zu sein.
Wie lange wollen Sie in Frankfurt bleiben?
Rico van Wyk: Mein Vertrag läuft momentan auf ein Jahr mit einer Option zur Verlängerung. Jetzt geht es erst einmal darum, den Kader aufzubauen und spielerisch wie konditionell voranzubringen. Aber ich möchte mit der Mannschaft 2008 gerne in die Zweite Bundesliga aufsteigen, dann sehen wir weiter.
Ihre Freundin stammt aus dem Umkreis Frankfurt. War das der Hauptgrund für Ihre Übersiedlung?
Rico van Wyk: Meine Rugbytrainierkarriere hat derzeit Priorität in meinem Leben. Mit Freundin war ich schon zusammen, als ich in Schweden und England trainiert habe. Die Tatsache, dass ich jetzt in ihrer Nähe arbeiten kann, machte die Entscheidung für die Eintracht natürlich umso einfacher.
Was genau haben Sie in England und Schweden gemacht?
Rico van Wyk: In England war ich an einer Privatschule, dem Bishop’s Stortford College, in Hertfordshire tätig und habe dort vor allem Jugendliche im Alter von 9 bis 18 Jahre trainiert. Zudem habe ich im Sportunterricht assistiert. In Schweden war ich Trainer der Herren- und Damenmannschaft des „Pingvin Rugby Club“ in Trelleborg.
Sie haben Rugby in Südafrika studiert, einer der Hochburgen dieser Sportart. Warum wollten Sie nach Deutschland, wo Rugby eine Randsportart ist?
Rico van Wyk: In Südafrika muss man mindestens 30 Jahre alt sein, um professionell eine Seniorenmannschaft trainieren zu können. Ich bin 25 und möchte möglichst vielfältige Erfahrungen in verschiedenen Ländern und Kulturen sammeln. Meine Station in Frankfurt ist dafür sehr gut.
Sie waren bis kürzlich als Sturmspieler aktiv. Wollen Sie bei der Eintracht wie Ihr Vorgänger als Spielertrainer fungieren?
Rico van Wyk: Ich spielte zuletzt Hakler, kenne aber jede Sturmposition sehr gut. Letztes Jahr hatte aber ich eine Knieverletzung, und momentan hat es absoluten Vorrang für mich, das Team zu trainieren. Ob ich als Spieltrainer einsteige, wird sich noch zeigen. Dazu habe ich keine endgültige Meinung.
Welche Voraussetzungen gibt es, um im internationalen Rugby als Trainer Karriere zu machen?
Rico van Wyk: Im vielen Rugby-Ländern musste man Nationalspieler sein, um als Trainer erfolgreich zu sein. Das hat sich glücklicherweise geändert, seitdem Rugby nach der Weltmeisterschaft 1995 einen Professionalisierungsschub erlebt hat. Heute gibt es keine speziellen spielerischen Voraussetzungen mehr, man kann Rugby an verschiedenen Institutionen studieren. Das Wichtigste ist und bleibt, ein immer auch Rugby-Schüler zu bleiben, also bereit zu sein, hart zu arbeiten, realistisch zu bleiben und die rasante Entwicklungen des Sports aktiv zu begleiten.

Rico van Wyk wurde 1980 in Port Elizabeth in Südafrika geboren. Nach der Schule studierte er Rugby am bekannten südafrikanischen „Institute of Rugby“ in Stellenbosch. Im November 1999 schloss er sein Studium mit einem Diplom ab. Im Anschluss trainierte er in Südafrika, England und Schweden. Zum Jahresbeginn 2006 übernahm er den Posten als Trainer der SGE-Rugger in Frankfurt. Das junge Eintrachtteam sucht derzeit neue Mitstreiter, die nicht über Rugbyerfahrung verfügen müssen. Jungendliche und Damen sind für die Jugend- und Frauenmannschaft ebenso willkommen. Kontakt über die SGE-Geschäftsstelle, die Website www.eintrachtrugby.de oder Abteilungsleiter Marko Deichmann (Tel. 069 5975694, news@eintrachtrugby.de).
Text von: Thomas Deichmann


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Autor: sewa
Artikel vom 09.02.2006, 18:16 Uhr
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