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Oliver Rössel übernimmt World Cup Führung

Nach dem dritten von insgesamt fünf World Cup Events übernimmt Oliver Rössel aus Oberstdorf die Führung im Gesamtworldcup. Im französischen Talloires konnte der 35-jährige Profi durch eine herausragende Leistung die Konkurrenz in Schach halten. Christian Tamegger aus Österreich wiederholte in Frankreich seinen Erfolg beim World Cup in Österreich und flog erneut einen Toursieg heraus. Zweiter wurde der Brasilianer Frank Brown gefolgt, von Andreas Birenstihl aus der Schweiz.

In einem der schönsten und taktisch anspruchvollsten Fluggebiete Frankreichs trafen sich vom 20. bis 26. Juni 120 Piloten zum dritten Paragliding World Cup Event der Saison. Vom Startplatz am Col de la Forclaz konnten vier schwierige Aufgaben Rund um den Lac de Annecy gestartet werden, bei denen die Piloten öfters auch den See passieren mussten. Höhepunkt war ein Flug an den Lac de Lessy sowie die Landung der World Cup Piloten an der Uferpromenade von Annecy, wo hunderte von Zuschauern die knappen Endanflüge der Profis bestaunten. Nachdem Oliver Rössel am zweiten Wettbewerbstag die Führung im Einzel- sowie im Gesamtklassement übernehmen konnte, zwang ihn eine Abschattung am letzten Wettbewerbstag zur frühzeitigen Landung. Dadurch büßte der Oberstdorfer den Gesamtsieg in Frankreich ein, konnte aber dennoch die Führung im Gesamtworldcup verteidigen.

Nach dem eher verhaltenen Saisonauftakt mit nur drei Wertungsflügen in Italien und Österreich fanden die World Cup Piloten in Frankreich bessere Flugbedingungen vor. Gleich am ersten Wettbewerbstag konnte eine 62 Kilometer lange Aufgabe gestartet werden, die aber auf Grund einsetzender Regenschauer wenig später abgebrochen wurde. Es folgte am zweiten Tag bei besseren Wetterbedingungen eine Flugstrecke von 74 Kilometern. Kurz vor der letzten Wende musste fast der gesamte Führungspulk frühzeitig landen, da ein dichtes Cirrenfeld die Thermik zum Erliegen brachte. Auch einige deutsche Piloten waren von der frühzeitigen Landung betroffen, allen voran die beiden Nationalmannschaftpiloten Achim Joos und Norman Lausch. Die drei besten deutschen Piloten, Oliver Rössel, Michael Könninger und Torsten Siegel, erreichten kurz nach dem Tagessieger Martin Orlik aus Tschechien das Ziel.

Nach dem Durchzug einer Kaltfront konnte zwei Tage später erneut ein Durchgang gestartet werden. Böiger Wind und dadurch zerrissene Thermik verleitete die meisten Piloten dazu, erst gegen 17.00 Uhr die 62 Kilometer lange Aufgabe zu starten. Doch das Warten sollte sich, vor allem für die deutschen Piloten, auszahlen. Mit Oliver Rössel auf Platz zwei und Achim Joos und Andreas Malecki in den Top Ten punktete das Team kräftig. Fast alle Piloten des deutschen Kaders erreichten das Ziel und die Uferpromenade in Annecy bildete für die einschwebenden Piloten eine perfekte Kulisse.

Nach der Landung in Annecy folgte am nächsten Tag mit 73 Kilometern der längste Flug der Woche. Die Aufgabe führte die Piloten weit nach Norden bis zum Lac de Lessy. Nach einer sehr schwierigen Passage bei Thorense mit extrem viel Wind ging es weiter nach Annecy und von dort zur Südseite des Sees. Durch die schwache Thermik bildete sich an der vorletzten Wende ein großer Pulk, da keiner der Piloten die notwendige Abflughöhe zur letzten Boje erreichte. Klaus-Günther Eberle aus Tuttlingen nutzte seine Erfahrung, die er bereits in dem Fluggebiet gesammelt hatte, und flog mit wenig Höhe los. Seine Entschlossenheit wurde belohnt: An einer vorgelagerten Felswand konnte er die fehlenden Höhenmeter aufdrehen und als erster Pilot das Ziel erreichen. Durch den ersten World Cup-Laufsieg in seiner Fliegerkarriere konnte sich Klaus-Günther Eberle in den Top 20 etablieren.

Eine stabile Luftschichtung mit wenig Thermik sorgte am letzten Wettbewerbstag noch einmal für Anspannung bei den Piloten. Denn bis zum Startzeitpunkt um 15:00 Uhr hatten nur wenige Vorflieger den Startplatz überhöht. Für eine 68 Kilometer lange Aufgabe waren die thermischen Bedingungen nicht ideal und ein ausgeprägtes Windsystem sorgte dafür, dass bereits nach der ersten Wende viele Piloten frühzeitig landen mussten. Zusätzliche Cirrenfelder trugen dazu bei, dass die ohnehin schon schwache Thermik stellenweise ganz zum Erliegen kam. Die Piloten mussten verbissen um jeden Höhenmeter kämpfen und nur für zwei deutsche Piloten sollte sich dieser Kampf auszahlen: Als sechster erreicht Norman Lausch aus Jena das Ziel, zweiter Deutscher wurde Torsten Siegel aus Tettnang.

Die deutschen Piloten verpassten in Frankreich wegen des letzten Durchgangs zwar den Sprung auf das Siegerpodest, in der Gesamtwertung des World Cups liegen sie aber weiter vorne, was Teamchef Stefan Mast zuversichtlich stimmt: „Mit der Führung in der World-Cup Overall Wertung unterstreicht Oliver Rössel eindrucksvoll seine derzeitige Leistung. Kein Wunder, dass selbst die Konkurrenz Respekt hat. Frank Brown aus Brasilien hat unsere Nummer eins sogar mit einem Vogel verglichen, als er sagte: „Olly is flying like a bird“. Bislang sieht es daher sehr gut aus. Ich bin zufrieden mit den Leistungen unserer Piloten. Auch die weiteren Platzierungen in der World-Cup Overall Wertung sind respektabel: 6. Achim Joos, 16. Klaus-Günter Eberle, 18. Norman Lausch und 21. Torsten Siegel. Und in der Nationenwertung liegt Deutschland weiter auf Platz 2. Ich bin sicher, dass sich die Jungs bei den letzten beiden World Cups in der Türkei und in Mexiko noch steigern können.“

Nach dem World Cup in Frankreich findet der nächste Wettbewerb mit der Teilnahme der Deutschen Nationalmannschaft in Garmisch-Partenkirchen statt. Vom 26. Juli bis 01. August wird dort die Deutsche Meisterschaft mit internationaler Beteiligung ausgetragen. Ende August fliegen die World Cup Piloten dann wieder in der Türkei. Beim vorletzten Event in Kayseri erwartet sie fliegerisches Neuland: In dem hochalpinen Gebiet fand bisher noch kein World Cup statt.

Oliver Rössel aus Oberstdorf „Die Bedingungen in Frankreich waren sehr wechselhaft und schwer ein zu schätzen. Obwohl es nicht meine Ideal-Bedingungen waren konnte ich die Führung in der Overallwertung sichern. Es war eine sehr anstrengende Woche und ich habe jetzt eine kurze Pause geplant um in einem Monat in Garmisch meinen deutschen Meistertitel zu verteidigen.“

Torsten Siegel aus Tettnang „Frankreich war aus taktischer Sicht ein sehr schwieriger World Cup. Das Gebiet um Annecy bietet eine Vielzahl von Flugrouten und Möglichkeiten. Zudem waren die Bedingungen mit viel Wind und Abschattungen schwer vorherzusehen, so dass es bei den Flügen ständige Führungswechsel gab. Daher habe ich versucht, so konstant wie möglich zu fliegen. Als zweitbester Deutscher auf Rang 14 bin ich mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden, vor allem weil einige taktische Entscheidungen von mir sehr erfolgreich waren. Im World Cup Gesamtklassement ging es auch deutlich nach oben und wenn die Tendenz bei den letzten beiden World Cups in der Türkei und in Mexiko anhält, ist ein Platz unter den Top Ten noch in greifbarer Nähe.“

Norman Lausch aus Jena „Der World Cup am Lac de Annecy war aus meiner Sicht fliegerisch interessant und sehr anspruchsvoll. Mit meinen Leistungen bin ich zufrieden, auch wenn für eine Top-Platzierung das Quäntchen Glück einfach fehlte. Jetzt freue ich mich schon auf die Deutsche Meisterschaft, die in knapp 4 Wochen in Garmisch – Partenkirchen stattfinden wird.“
Achim Joos aus Kempten „Nach vier harten Durchgängen liege ich nur knapp 200 Punkte hinter dem Führenden der World-Cup Overall Wertung. Es ist noch Alles drin und wir haben ja noch zwei World Cups. Aber jetzt konzentriere ich mich erst mal auf die Deutsche Meisterschaft Ende July in Garmisch-Partenkirchen.

Matthias Raab aus Wertach
Der World Cup in Frankreich ist für mich den Resultaten nach nicht so optimal verlaufen. Obwohl ich gut geflogen bin hatte ich doch immer wieder Pech mit den rasch wechselnden Bedingungen. Zwei mal musste ich in sehr guter Position liegend wegen größeren Abschattungen mit etlichen Top-Piloten landen gehen, während die nachfolgenden Piloten ins Ziel flogen.
Fliegerisch ist das Gebiet rund um Annecy ein Traum. Wir konnten einige herrliche, wenn auch anspruchsvolle Flüge rund um den See machen und die Stimmung im Deutschen Team war die ganze Woche über grandios.
Eines habe ich jedoch in Frankreich ganz klar gesehen - für mich ist mehr drin als "nur" ein Platz 37 in der World-Cup Gesamtwertung. Obwohl das für einen Newcomer schon auch ein Traumergebnis ist.


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 29.06.2004, 16:19 Uhr
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