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Paragliding World Cup: Deutsche Piloten im Aufwind

Pressemitteilung

Die deutschen Gleitschirmprofis sind weiter in Topform. Beim zweiten Paragliding World Cup in der Schweiz belegte Norman Lausch aus Jena einen hervorragenden dritten Platz und musste sich nur den beiden Schweizer Favoriten Steve Cox und Stephan Morgenthaler geschlagen geben. Im World Cup Gesamtklassement rangieren nun vier deutsche Profis unter den besten 15 Piloten der Welt.

In der hochalpinen Bergwelt des Schweizer Wallis fand vom 13.-19.04. der zweite von insgesamt fünf Paragliding World Cup Events statt. Perfektes Wetter und eine gewaltige Bergkulisse boten den 124 angereisten Piloten aus 20 Nationen eine Woche lang beste Flugbedingungen. Flughöhen von über 3.600 Metern in Verbindung mit weiten Strecken in die Gletscherregionen sowie lange Flugpassagen über das Rhônetal ließen sehr viel Spielraum für taktische Entscheidungen und unterschiedliche Flugrouten, wobei die Schweizer Piloten am Ende ihren „Heimvorteil“ nutzen konnten. Der Schweizer Pilot Steve Cox konnte dank einer sehr konstanten Flugleistung den World Cup Event vor seinem Landsmann Stephan Morgenthaler gewinnen. Beide Piloten waren mit dem Fluggebiet bestens vertraut und agierten souverän in der gewohnten Umgebung. Umso beachtlicher ist daher der dritte Platz des deutschen Piloten Norman Lausch, der zum ersten mal in diesem Gebiet unterwegs war und auf Anhieb einen Podiumsplatz erreichen konnte.

Insgesamt konnten die Piloten in dem hochalpinen Gebiet vier Wertungsdurchgänge fliegen. Vom Startplatz Bella Lui in Crans-Montana führten die Routen in das Turtmanntal und zum Glacier de Zinal sowie entlang der Bergekette des Rhônetals. Die Bedingungen waren dabei äußerst anspruchsvoll. Eine kräftige Bise, starker Talwind und extreme Steigwerte bis zu acht Metern pro Sekunde forderten von den Piloten viel Einsatz und Ausdauer. Bedingt dadurch konnte sich kein Pilot weit von seinen Verfolgern absetzen, es gab öfters Führungswechsel im Feld und bis zum letzten Durchgang waren die Punktabstände zwischen den führenden Piloten sehr gering. Die deutschen Piloten konnten sich alle im Verlauf des Wettbewerbs erheblich steigern und während des letzten Tasks mit fünf Piloten einen Spitzenpulk bilden, der das Tempo und den Rennverlauf bestimmte.

Teamchef Stefan Mast aus Gmund a. Teg.
Der erfolgreiche Abschluss und der dritte Platz von Norman Lausch stimmen Teamchef Stefan Mast sehr zuversichtlich für die kommenden Wettbewerbe: „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung unserer Piloten. Mit vier Piloten in den Top 15 in der World Cup Overall Wertung nach sieben Durchgängen liegen wir jetzt, mit komfortablem Abstand zu den Franzosen, auf Platz 3 in der Nationenwertung. Trotz einiger technischer Probleme haben die deutschen World Cup Piloten eine solide Gesamtleistung gezeigt. Erfreulich sind natürlich auch die Ergebnisse unserer World Cup Neulinge Marco und Daniel Hierling, die beim nächsten World Cup in Griechenland ebenfalls mit an den Start gehen.“

Der dritte Event der diesjährigen World Cup Saison findet vom 08.-14.06. in Griechenland statt. Dort werden ebenfalls wieder 125 Piloten, darunter zehn deutsche Teilnehmer, an den Start gehen und in Kalavrita auf dem Peloponnes um World Cup Punkte kämpfen.



Torsten Siegel aus Tettnang
Der Tettnanger Torsten Siegel konnte sich gegen Ende des Wettbewerbs erheblich steigern und mit zwei sehr guten Läufen den Abstand auf die führenden Piloten weiter Verkürzen. „Im ersten Lauf habe ich mich ein wenig verschätzt und bin nicht aggressiv genug geflogen. Daher habe ich im zweiten Lauf mehr Gas gegeben, musste aber zweimal direkt vor einer Wende umkehren, da mir nur wenige Höhenmeter zum Einfliegen in den Sektor gefehlt haben. Im dritten und vierten Lauf bin ich dann sehr konsequent und energisch die taktisch schwierigen Routen geflogen. Das hat sich ausgezahlt und ich konnte endlich wieder Boden gutmachen. Da die Punktabstände relativ gering sind, wird im Gesamt World Cup noch einiges möglich sein.“



Norman Lausch aus Jena
Für mich war der Schweizer Worldcup einer der schönsten Wettbewerbe überhaupt. Die Kulisse der Walliser Berge mit schneeüberzogenen Gipfeln bot ein traumhaftes Flugpanorama. Ich bin halt ein Kind der Berge. Die Thermik war anspruchsvoll und kam meinem schnellen Flugstil entgegen. Die Konkurrenz war stark, ungewöhnlich viele Piloten bewältigten die vorgegebenen Routen und flogen ins Ziel.
Am eindrucksvollsten fand ich den Flug zu einem Gletscher, eingebettet von Viertausendern. Im lautlosen Flug so unberührte Landschaft erkunden zu können ist einfach unbeschreiblich und macht für mich den besonderen Reiz des Gleitschirmfliegens aus.
Nach 2 verpassten Chancen konnte ich im 4. Lauf einen Tagessieg erfliegen. Meine Ergebnisse waren alle sehr gut und ich sicherte mir damit den 3. Gesamtrang.
Das gibt Selbstvertrauen für die Weltmeisterschaft, welche Mitte Juli in Portugal stattfindet.


Achim Joos und Oliver Rössel aus dem Allgäu
Achim Joos
Vor atemberaubender Kulisse des Matterhorns fliegen die weltbesten 120 Piloten schnellstmöglich die vorgegebene Strecke. Teilweise weit mehr als Hundert Kilometer weit. Achim Joos zu den Bedingungen: “Im Wallis zu fliegen ist sehr anstrengend. Starke Turbulenzen und sehr schneller Flugstil sind hier angesagt. Aber das liegt mir ganz gut“. Beim zweiten Welt Cup Durchgang kam Achim Joos nur wenige Sekunden hinter dem Schweizer Alex Hofer in das Ziel und wurde Zweiter.

Oliver Rössel
Es war zwar nicht der erfolgreichste Wettkampf für mich, doch sicher einer
der landschaftlich beeindrucktesten. Die Aufgaben führten uns vorbei an
gigantischen Gletscherabbrüchen. Es waren Flüge die ich mein Leben lang
nicht vergessen werde.


Andreas Malecki aus Münster
Mit großen Erwartungen angereist, doch mit einem 35. Platz nicht zufrieden. Muss unbedingt meine Taktik nochmals überdenken, da ich fast immer vorne bei den Führenden zu finden war, doch mein offensives Fliegen gerade zum Schluss der vier Task mich ständig wieder weit zurück warf. Gerade im letzten Task hätte ich statt dem 34. Platz auch gut unter die besten Fünf fliegen können, doch leider hatte mich meine sehr gute Position zu diesem Zeitpunkt zu angriffslustig gemacht. Gerade hier in dieser faszinierenden Kulisse zahlreicher Viertausender, denke ich, habe ich wieder einiges dazu gelernt. Dieses umzusetzen auf der direkt danach stattfindenden Austria - Open, ist das gesetzte Ziel.

Overall World Cup (nach Japan und Schweiz)

1. Alex Hofer, Schweiz
2. Martin Orlik, Tschechien
3. Stephan Morgenthaler, Schweiz

7. Platz Norman Lausch Gin-Gliders
8. Platz Achim Joos Gradient
14. Platz Oliver Rössel UP
15. Platz Torsten Siegel UP


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Autor: hh
Artikel vom 22.04.2003, 10:51 Uhr
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